La vie – life – Leben


Das große Geschäft
Februar 28, 2008, 9:56
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben

Erleichterung. Das Gefühl von absolutem Wohlbefinden. Wohlige Einsamkeit. Ruhe. Endlich mal alleine sein.Es gibt Leute, die die Zeitung lesen, es gibt welche die singen, es gibt welche die dort ihre kreativsten Stunden, Minuten oder auch nur Momente haben. Man kann sich alles mitnehmen. Man hat dort ja seine Ruhe. Es gibt Zeit zum lernen. Eine einfache anständige Art der Befriedigung. Nur der Wunsch, dass das Klopapier nicht ausgeht. Ansonsten kann man dort all seine Sorgen Sorgen sein lassen. Wenn man noch einen Fernseher oder ein Radio an diesem so einzigartigen Ort hat ist die Welt in Ordnung. Dann kann einem nichts mehr passieren.

Es kann aber auch zu einer lästige Notwendigkeit werden. Wenn man den Ort nicht aufsuchen kann. Weil man nicht zu Hause ist und nur dort kann. Oder weil man mitten in der Stadt ist oder auf der Autobahn und weit und Breit kein Lokal. Was tun wenn einen das Gefühl drückt, wenn der Drang zu groß wird, wenn man nicht mehr weiß wie man es zurückhalten soll. Beim den kleineren Besorgungen hat Mann es ja noch leichter.Zumindest auf dem Land. Dort muss man keine 30€ für die natürlichste Sache der Welt zahlen. Dort fühlt man sich noch freier. Dort sucht man sich einen Baum, einen Strauch oder einfach eine Stelle wo nicht so bald irgendjemand hineintritt.

Vor ungefähr drei Wochen habe ich einer der genialsten Zusatzerfindungen für diesen Ort gesehen. Vielleicht ist diese Verbesserung mir auch nur so bedeutend und genial einfach erschienen weil ich es zum ersten Mal in einer öffentlichen Anlage gesehen habe: ein Toilletten-seat-cleaner. Doch irgendwie einfach und doch ein Wunsch der in erfüllung geht. Früher hat man sich di Brille mit Toillettenpapier ausgelegt aber durch diese einfache Desinfektionslösung wird alles vereinfacht. Wenn der Ort dann im allgemeinen noch sehr sauber und hygenisch erscheint dann kann man auch an diesem, zugegeben fremden stillen Örtchen sein großes Geschäft vollbringen.

Es tut mir Leid, wenn dir mit meiner Darstellung alle Lust am Bloglesen vergangen ist. Aber Ich bin einfach der Überzeugung, dass auch Kleinigkeiten, die immer da sind aber nie zum Gesprächsstoff herangezogen werden den Sprung in die Welt der Literatur oder der Diskussionen finden sollten. Weg mit den Tabuthemen!!!!



Die Besten
Februar 28, 2008, 5:32
Gespeichert unter: Entstehung

Die besten sind immer schon vergeben.

Einrichten des optimalen blogs. Als Einsteiger die vorgegebenen Themes druchschaun. Suchen. Finden. Glauben den besten zu haben. Einzigartigkeit. Das is mir klar. Geht nicht. Aber wenigstens den passenden. Layout ideal. Schöne Farben. Ausloggen. Freundschaftliche blogs lesen gehen. Weiterklicken. Links verfolgen. SCHOCK. Eine Bekannte hat das selbe Layout. Was solls. Will trotzdem kein Nachäffer sein. Soll ichs lassen. Ist doch keine Tragik. Nein nochmals ändern. Auch schön. Der neue.

 Kursiver Teil wurde später eingefügt: Jetzt reichts endgültig!!!!!!!!!!! Ich habe das Layout jetzt zum zweiten Mal geändert. Andere Bekanntschaft schon wieder gleichen Theme. brrrrrrrrrr arrrrrrggggggggg. War ja sogar schon öfter auf der Seite und ist mir trotzdem nicht aufgefallen. Wenns noch mal passiert lass ich es. Hiiiiiiiiillffeeeeeeee. Na ja doch irgendwie lustig.

Wenn du dich jetzt verantworlich fühlst kannst mir ja anbieten es zu ändern. Werd das Angebot sowieso nicht annehmen. Keine Angst. Möcht nur wissen ob du auch meinen blog liest.



Schüchtern
Februar 28, 2008, 3:59
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben

„Diese Schuhe stehn’ dir gut,
und ich mag deine Augen,
es kostete viel Mut,
das kannst du gerne glauben,
dich hier anzusprechen,
mir Vorwände auszudenken.
Also willst du mit mir reden
willst du etwas trinken…“
Zusammen verschwinden/ Karpatenhund

Das ist der beste Text, den ich kenne. Das beste Lied, das ich kenne. Deswegen wollte ich es mit euch teilen, wollte euch einen Anstoß geben, euch dazu verleiten, es euch mal anzuhören. Vielleicht kennt ja irgendjemand diese Band. Sie haben das Titellied von „Türkisch für Anfänger“ gesungen. „Gegen den Rest“. Einfach zu einem Menschen hingehen, den man attraktiv findet, den man gerne ansieht, den man vielleicht erst zum ersten Mal in seinem Leben sieht… das werde ich wohl nie können. Ich möchte es gerne können, oder auch nicht. Denn so bin ich einfach nicht. Mir fällt es schon schwer, hier jetzt nur über mich zu schreiben. Ich denke mir, das interessiert ja doch keinen. Muss es ja auch gar nicht. Die, die den Text lesen, tun es ohnehin freiwillig und wenn ich der einzige bin der ihn liest so soll es mir auch recht sein. Ich schreibe ihn ja für mich, des Schreibens willen.Aber warum ist es so schwer, so unglaublich schwer, einfach auf Leute, auf Menschen, auf Fremde und insbesonders auf Frauen zuzugehen. Warum ziehe ich mich lieber zurück, bin schüchtern und still. All die guten oder zumindest gut gemeinten „Tipps“ helfen nichts, helfen einen Scheißdreck. Mein Vater hat gesagt: „Die Mädchen wollen ja ganz genau das selbe. Wollen andere kennenlernen. Wollen Spass haben. Wollen sich unterhalten.“ Auch Freunde oder Bundesheerkollegen waren der selben Meinung. Einfach aus einem herausgehen. Das ist aber nicht so einfach wie es klingt.

Dann wünscht man sich schon in das andere Geschlecht hinein. Wenn man ein Mädchen wäre, wäre alles viel einfacher. Schick machen, angesprochen, eingeladen werden. Nicht selber die Initiative ergreifen müssen. Versteht mich nicht falsch. Ich bin absolut zufrieden mit meiner Erscheinung, mit dem mir geschenkten Geschlecht, auch finde ich mich so halbwegs sehenswert und dass ich nicht zu den unbegabtesten und dümmsten gehöre hat die Schule gezeigt. Es war sehr einfach, mit guten Noten nach Hause zu kommen. Aber was hilft das wenn einem die sozialen Komptenzen fehlen.

Dann gibt es noch ein Problem: ich bin nicht nur schüchtern, sondern auch noch wählerisch. Wenn man als Junge mit 19 noch Jungfrau (und nicht vom Sternzeichen, da bin ich ein segeltüchtiger Wassermann) ist, dann will man das auch nicht mit der erst besten, die einem weder gefällt, noch übermäßig sympathisch ist ablegen. Aber darum geht es ja auch in erster Linie nicht. Einfach nur Kontakte knüpfen… irgendwann Nähe, Geborgenheit, Zärtlichkeit spüren. Von anderen Menschen als den eigenen Eltern oder der Schwester umarmt werden, einmal Händchen halten. Nicht weil man auch irgendeine Bekanntschaft zu seiner ersten Freundin gemacht hat, sondern weil man sich echt einfach gut leiden kann, weil man sich zusammen stärker fühlt, weil man… ach einfach so.

Es geht aber auch nicht umbedingt um eine Freundin, mit der man fest zusammen ist. Ein Freund zu dem ich in letzter Zeit den Kontakt wieder ein wenig gehäuft habe hat in diesem Fall Glück. Er kennt viele Leute, auch Mädchen, mit denen er einfach nur zusammen rumhängt, mit denen er über alles reden kann. Einfach irgendwo sitzen und eine beste Freundin zum reden haben. Mit den Kumpels, den besten Freunden, die teilweise schon aus der Volksschule kenne ist das anders: mit denen macht man Spass, redet aber am besten nicht über ernste Dinge. Sehnsüchte, Liebe, Hoffnungen im zwischenmenschlichen Bereich. Man hat zwar eine tolle Zeit, macht Witze, verarscht Idioten die man beide kennt, irgendwen der gerade etwas absurdes getan hat.

Deswegen werde ich diesen, meinen besten Freunden auch in absehbarer Zukunft nichts von dem Blog erzählen. Das ist ein neuer Bereich in meinem Leben. Ausserdem verbindet es mich mehr mit den alten Klassenkollegen, die mich dazu gebracht haben dieses „Projekt“ zu starten. Weil meine Klasse in der Oberstufe einfach die beste war, die man sich vorstellen konnte, hoffe ich doch wieder mehr Kontakt zu den „lustigen grünen 17nern“ aufzubauen.

Das war wahrscheinlich nicht der letzte Eintrag, der von meinen nie zustande gekommenen Beziehungen berichtet und ich hoffe ich werde euch damit nicht langweilen. Dominik und Sarah, danke euch beiden sehr herzlich, dass ihr mich in die Welt der Blogger eingeführt habt. Bin schon auf Seite 12 von Dom’s Blog.



Der Anfang…
Februar 28, 2008, 3:56
Gespeichert unter: Entstehung

Der erste Text des Blogs soll sich mit seiner Entstehung und den Beweggründen seines Seins beschäftigen. Diese sind vielfach und deswegen schwer in Worte zu fassen. Ich möchte auch keine Reihung vornehmen und schon gar nicht viel vorwegnehmen, was mir aber auch nicht schwer fallen wird, denn er ist ja erst im Entstehen und somit weiß noch nicht einmal ich womit ich mich darin befassen werde.Also: eine sehr interessante Person, die übrigens etwas zu viel redet, was angenehm ist wenn man sie schon einige Zeit nicht mehr gesehen hat, jedoch anstrengend wird wenn man sie täglich in der Schule erleben und sogar ertragen muss, hat mir über das Internet verraten, dass sie sich mit einem anderen Menschen den ich kenne und gerne in meiner Nähe habe (leider bei beiden und eigentlich den restlichen aus meiner alten, der besten Klasse die man sich vorstellen kann) den ganzen Sommer immer wieder trifft. Dieser jemand hat vor mehr als einem Jahr so einen Blog gestartet. Auch andere Personen haben so einen Interessensmitteilungskanal (ja sarah maria p., ich denke an dich). Genau … diese zwei lieben Menschen und noch meinen Sitznachbern in spä habe ich dieses Wochenende getroffen, als sie mir einen wirklich schönen Platz mit toller Aussicht bei einer Tasse Tee gezeigt haben. Sie haben mich ermuntert doch auch in die Welt der Blogger einzusteigen und einfach „drauf-los-zu-schreiben“. Ich, der eigentlich gerne schreibt (von meinem kläglich gescheiterten ersten Buch erzähle ich später mal), sehr schüchtern ist und somit die ideale Plattform gefunden zu haben scheint sage: „Erst wenn ich dominiks (das unsinnige gekritzel von die eine Person, der andere Mensch lasse ich ab sofort wieder beliben) ganz gelesen habe werde ich mit meinem eigenen beginnen … Doch es kribbelt.

Ich lese mir also Dominiks blog, verschlinge ihn sozusagen, weiß aber nicht ob wegen den zugegebenermaßen sehr interessanten Einblicken in sein mir bis dahin zum Teil verborgenes Leben, oder weil in mir die Lust selber zu schreiben immer größer wird… egal, bis Seite 9 bin ich gekommen (er hat über 1000 Einträge und pro Seite gibt es 10 –> also auch hier kläglich gescheitert oder zu früh losgelegt).

Jetzt kann ich den Drang nicht mehr zurückhalten – Ihr kennt ja vielleicht das Gefühl, das man hat, wenn man etwas unbedingt will – ein kribbeln im Bauch – hat eine Ähnlichkeit mit dem ersten Mal verliebt zu sein, oder dem zweiten Mal, oder überhaupt.

Die Blöße, dass ich dir Dominik den Link schicke bevor ich deinen Blog von vorne bis hinten durchgelesen habe werde ich mir nicht geben, aber vielleicht findest du ihn ja selber.

Ich bitte vielmals um Entschuldigung, für meine konfuse Art und Weise zu schreiben und hoffe selbst, dass sich das im Laufe der Zeit bessern wird. Doch ich war gerade so voll an Motivation und die Wörter sprudelten einfach so aus mir heraus. Naja, am Beginn darf man ja noch Anfängerfehler machen, darum nutze ich das auch noch aus. Später werdet ihr bald nur mehr überarbeitete Texte (mit mind. einmaligem Korrekturlesen) von mir erhalten.