La vie – life – Leben


Wagner Oper
Mai 27, 2008, 7:59
Gespeichert unter: aus dem Alltag gegriffen

Morgen darf ich mir zum ersten Mal in meinem Leben eine Oper ansehen und dann gleich richard Wagner. Wie es dazu gekommen ist fragt ihr euch? Heute am Vormittag bin ich von meinem Chef in der Arbeit gefragt worden ob ich morgen Abend Lust hätte mit ihm und noch einem Österreicher, der in der Slowakei arbeitet, diese Oper in Bratislava zu besuchen. Die teuersten Karten kosten 300 Kronen, was ungefähr 10€ entspricht und somit fast geschenkt ist. Das Programm besteht aus verschiedenen Wagner Stücken. Man kann es also als Medly bezeichnen.

Ich bin gespannt ob mir das zusagen wird oder ob ich es als einschläfernd empfinde. Grundsätzlich war ich kulturellen Veranstaltungen gegenüber immer offen. Gerne habe ich mich gemeldet, wenn es von der Schule aus, in ein Theater ging. Auch bei Kinofilmen habe ich den Schulalltag unterbrochen oder bin auch freiwillig am Abend dabeigewesen.

Bald werde ich also schlauer sein und wissen ob die Oper etwas für mich ist. Aber ich hoffe, dass es nicht so eine neumoderne Inszenierung ist. Diese gefallen mir nicht in demselben Ausmaß wie klassische Vorführungen.



stöckchen
Mai 27, 2008, 7:37
Gespeichert unter: Stöckchen

Aufgabe 1: Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
Aufgabe 2: Schlage Seite 123 auf.
Aufgabe 3: Suche den fünften Satz auf der Seite.
Aufgabe 4: Poste die nächsten drei Sätze.

„Man gab ihr eine Spritze und einen Schluck Wasser. IHr Bett wurde ans Ende des Saales gerollt und ein Wandschirm heruntergestellt. Im Laufe des Nachmittags kam der Arzt, blieb eine kurze Zeit hinter dem Schirm und ging weiter.“ (Memento Mori von Muriel Spark)

Ich will keine Stöckchen weitergeben. Wer es will soll es sich nehmen!

 



keine Lust auf Sonnenbrand
Mai 27, 2008, 7:20
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben

Jetzt ist er also endlich da, der Sommer. Dieses angenehme warme Gefühl auf der Haut zu spüren, sich ein Eis zu gönnen und wieder einmal schwitzen. Mit den ersten Tropentagen, mit Temperaturen über 30° Grad Celsius, wird es wirklichkeit. Auch ich leige gerne in der Sonne und vertreibe mir mit Freunden die Zeit. Doch es gibt da so ein Problem. Meine Haut. Mit roten Haaren gehöre ich wahrscheinlich zu den empfindlichsten Hauttypen, die es auf unserer Erde wohl gibt. Wahrscheinlich sind nur Albinos noch sonnenbrandgefährdeter als ich. Da ich aber auch ziemlichen Respekt vor Hautkrebs habe, werde ich es nie so weit bringen und mich einfach in die Sonne zu legen und auf die Schmerzen der darauffolgenden Tage vergessen.

So bleibt mir nichts anderes über als mich mit einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 alle 45 Minuten einzucremen und auch dann noch den Schatten der bloßen Sonne vorzuziehen. So schlecht finde ich diesen Gedanken dann aber auch wieder nicht. Hat doch der Schatten ebenfalls seine Vorzüge. Erstens ist es bei weitem nicht so heiß als in der Sonne. Einen Sonnenstich bekommt man auch nicht so einfach.

Doch was soll ich machen, wenn ich mal wieder volleyball spielen möchte im heißen Sand? Ein T-shirt anbehalten? Wird wahrscheinlich die beste Lösung sein. Doch ist es natürlich wieder umständlicher. Wie oft habe ich die Menschen beneidet, die einen dunklen Hauttyp haben? Auch die dunklen Haare haben mir viel besser gefallen als ich noch jünger war. Doch mittlerweile habe ich mich mit dem abgefunden und bilde mir zumindest ein, dass diese Haarfarbe mich ein wenig zu etwas Besonderem macht.

Da kann man wohl nichts machen und ich werde wieder den ganzen Sommer über mit Sonnenmilch, Hut und T-Shirt verbringen müssen. Wird dann vielleicht erzwungenermaßen zu meinem Markenzeichen.