La vie – life – Leben


Ein Gourmet-Genuss
Juli 21, 2008, 2:10
Gespeichert unter: Stöckchen

Das beste Stöckchen das ich je bekommen habe und das gleich in doppelter Hinsicht. Erstens, weil es mir sehr gefallen hat das virtuelle „Leben“ in den wirklichen Alltag aufnehmen zu können und wirklich etwas handwerkliches zu tun. Nochdazu kochen, bei dem ich meiner Mutter schon als Kind gerne zur Hand gegangen bin. Ich glaube, man könnte schon sagen, dass Kochen ein richtiges Hobby für mich geworden ist. Noch lieber mache ich zwar Süßes aber Essen zuzubereiten ist einfach klasse. Wenn ich nicht in die Schule gegangen wäre, sondern mir einen handwerklichen Beruf gesucht hätte, wäre ich glaube ich Konditor geworden. Der zweite Genuss dieses Stöckchens ist das Ergebnis gewesen. Zumindest mir hat es gemundet.

Also nochmals ganz langsam die Aufgabenstellung für dieses wunderbare Stöckchen. Es stehen eine begrenzte und vorgegebene Anzahl an Zutaten zur Verfügung. Aus denen sollte man ein köstliches Menü zaubern:

1.       Kartoffeln

2.       Speck

3.       Eier

4.       Putenbrust

5.       Zitronen

6.       Erdbeeren

7.       Brötchen/Semmeln

Das sind mal die sieben Zutaten, die verwendet werden sollen. Vegetarier und Veganer können natürlich diese Liste nach ihrem Geschmack verändern. Und jetzt noch die Regeln:

Die Glorreichen Sieben Regeln:

1.       Eine der sieben Zutaten musst du durch eine eigene ersetzen. Ausnahme: Wenn du auf vegetarisch/vegan einstellt bist, kannst du auch die anderen unpassenden Aspekte ersetzen.

2.       Bitte nimm nichts ausgesprochen Kostspieliges oder Exotisches, damit man es auch wirklich nachkochen kann. Wenn es geht, halte die Beschreibungen der Zutaten möglichst neutral, also am besten keine Markennamen, wenn es geht.

3.       Kleinigkeiten wie “Ein Esslöffel Öl”, Essig oder Gewürze zählen nicht.

4.       Du musst es nicht wirklich nachkochen, aber genau beschreiben, was du mit all dem Kram (und nicht nur einem oder zwei) machst – wenn du es kochst, was wirklich grandios wäre, dann idealerweise mit Bild!

5.       Wie immer bei Stöckchen wäre ein Link zum inspirierenden Beitrag ganz super!

6.       Wenn es schmeckt, packs doch in den fressmorg, wenn du magst.

7.       Das Gericht braucht unbedingt einen Namen!

Meine Zutaten:

Wie habe ich die Sache in Angriff genommen? Als erstes habe ich geschaut, welche der Zutaten ich zu Hause hatte. Da ich kein Putenfleisch daheim gehabt habe, war klar, dass ich auf dieses Utensil verzichten musste und durch etwas anderes ersetzen musste. Aber irgendwie war ich auch gegen die Semmel oder das Brötchen, weil mir das zu fad war. Deswegen habe ich diese zwei Teile ersetzt. Erdbeeren und Zitrone haben mich auf die Idee der köstlichen Nachspeise gebracht. Diese zwei Bestandteile habe ich dann noch mit etwas Joghurt und Zucker verfeinert und fertig war der einfache Teil. Mit Zu-Hilfe-Nahme des Püriertstabes zerkleinerte ich die tiefgefrorenen Erdbeeren und richtete sie mit einer Zitronenscheibe an. Im Joghurt war natürlich der restliche Zitronensaft enthalten.

   

Das Hauptgericht war da schon etwas anspruchsvoller, wenn auch nicht allzusehr. Ich kochte Kartoffeln mit Hilfe des Druckkochtopfes, weil das einfach schneller geht. Habe sie geschält und in Scheiben geschnitten. Ein wenig Zwiebel, etwas Speck oder Schinken habe ich klein geschnitten, diese drei Zutaten mit Butter angeschwitzt und dann die Kartoffelscheiben dazugegeben. Die Eier, die ich vorher verquirlt habe, damit ich Rührei und nicht Spiegelei bekomme habe ich danach dazugegeben. Mit einem Kochlöffel umgerührt, ist es fast fertig. Natürlich habe ich auch auf Salz und Pfeffer nicht vergessen.

Da ich aber zu viele Kartoffeln gekocht habe sind mir ein paar übriggeblieben, welche ich mit Salz und Butter gegessen habe, einfach lecker. Und auch einen Tomatensalat habe ich mir noch gemacht.

Und so sah dann das Resultat aus:  

 

Insgesamt habe ich dafür, mit essen und Abwaschen eineinhalb Stunden gebraucht, also könnte man das auch mal zwischendurch als Student oder nach der Arbeit am Abend selber machen!

Nochmals danke für dieses Stöckchen lieber Dominik. War eine tolle Idee, Denis.