Dieses fand vergangenes Wochen statt. Nämlich am Sportplatz in der Gschwandt. Dort wurden die Ortsmeisterschaften der kleinen Gemeinde durchgeführt. Zahlreiche Mannschaften haben sich gemeldet und spielten in zwei Gruppen zu je 6 Teams gegeneinander. Auch ich habe bei diesem Topevent nicht fehlen dürfen und habe mit ein paar Freunden als Team TT-Stars mitgemacht, da sich der Großteil vom örtlichen Tischtennisverein kennt. Das Kräfteverhältnis war ein klein wenig verschoben, da es Mannschaften gab, die fast nur aus Fußballern bestanden und andere wie etwa wir, die nur Hobbykicker beinhaltet haben. Trotzdem gab es spannende Duelle, wobei ich zugeben muss, dass ich für die große Anzahl an Sportlern, die geringe Einwohnerzahl meines Heimatortes (etwa 2500) und auch die kleine Fläche der Gemeinde Gschwandt sehr wenig Leute kannte.
Wir haben uns denoch wacker geschlagen und den 7 Platz der 12 angetretenen Mannschaften eingespielt. Zur Belohnung gab es dann noch für jede teilnehmende Mannschaft einen Pokal, den unser Kapitän entgegengenommen hat.
Am Abend wurde dann diese tolle Platzierung und unser unermüdlicher Kampfgeist noch kräftig gefeiert, denn nach den ersten zwei Spielen hat es schon nach einer bitteren Pille für die TT-Stars ausgesehen. Diese wurden wegen chaotischen Zuständen in der Abwehr, zu vielen vergebenen Chancen im Angriff und einer zu geringen Laufbereitschaft gegen teilweise schlagbare gegner verloren. Doch dann kam ein richtiger Aufbaugegner genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Mannschaft, die dann das Turnier als letzte beendet haben wurde mit 5:0 besiegt.
Dieser Aufrüttler kam fast schon zu spät, denn zwei Spieler mussten uns zu diesem Zeitpunkt wegen privaten Terminen verlassen. Nun hatten wir keinen einzigen Ersatzspieler mehr, was jedoch mit doppelter Laufbereitschaft und unglaublichem Einsatzwillen ersetzt wurde. Gegen die späteren Sieger und somit Ortsmeister haben wir tapfer gekämpft und nur unglücklich mit 2:0 verloren.
Wir dachten, dass man auf dieser Leistung aufbauen könne, und gingen voll motiviert in die Partie gegen den Mitfavoriten, das Team der Landjugend. Glücklicherweise gingen wir durch ein schnelles Tor in Führung. Daraufhin klappte die geamte Organisation viel besser undkurz vor Schluss schoß ein fußballerischer Neuling, der uns nur aus Freundschaft aus unserer Spielerknappheit geholfen hat, ein Kopfballtor. Wir haben uns alle riesig gefreut über seinen persönlichen Erfolg.
Somit haben wir uns in das Match um Platz 7 gekämpft. Dieses stand lange auf Messers schneide. Wir ließen es eher gemächlich angehen, da wir ja keinen Ersatzspieler mehr in unseren Reihen hatten. Trotzdem gingen wir durch eine herrliche Einzelaktion eines Präsenzdieners in Führung, der auf der Seite durchgebrochen ist und traumhaft abgeschlossen hat. Durch eine Dummheit meinerseits, bei welcher ich nicht energisch genug attackiert habe gelang dem Gegner jedoch der Ausgleich. Nun wurde es wirklich spannend. Das Spiel plätscherte so dahin und es war ein wahres Mittelfeldgeplänkel, jedoch wusste jeder, dass jene Mannschaft, die das nächste Tor schoss, das Spiel so gut wie gewonnen hatte, da beide Verteidigungen sehr gut standen. Dann ergriff unser Kapitän die Initiative, er nahm sich ein Herz und wagte einen Alleingang. Nach einem herrlichen Dribbling, bei welchem er die gesamte gegnerische Mannschaft stehen gelassen hatte, schloss er noch unhaltbar ab.
Nach dem Spiel waren wir alle sehr zufrieden mit unserer Leistung und somit fand ein toller Nachmittag noch ein tolles Ende. Dieser Erfolg wurde dann am Abend vom harten Kern der Mannschaft noch gebührend im Bierzelt der Musik Reindlmühl gefeiert. Das tolle daran war, dass es eines der letzten Zeltfestln ist, bei dem es keinen Eintritt gibt. Mit etwas mehr an Erfahrung werden wir es nächstes Jahr wieder probieren. Vielleicht können wir auch noch ein paar ältere Tischtennisspieler dafür begeistern, die eher jüngere Gade bei der Herausforderung zu unterstützen.
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben
Vertrauen ist gut, Kontrolle wäre oft besser.
Alles schien perfekt geplant oder zumindest gut durchdacht. Mein direkter Vorgesetzter hat mich am Dienstag, also zugegebenermaßen sehr kurzfristig gefragt, ob ich nach Bratislava in die Oper mitgehen wolle. Ich habe ihm kurzentschlossen zugesagt und auch noch ein anderer Österreicher ist mitgefahren. Die Wagnervorstellung hat um 19 Uhr angefangen, die reservierten Karten waren um 18 30 Uhr abzuholen. Da genügt es doch, wenn wir um 17 15 Uhr wegfahren, einen kurzen Abstecher in das 30 Minuten entfernte Nitra machen und dann erst die Reise in das 90 km entfernte Bratislava antreten.
Ich bin gefahren, mit meinem Höchsttempo von 140 km/h. Meine beiden Vorgestzten haben mir weißzumachen versucht, sie wüssten ganz genau, wo die Oper in Bratislava sei. Wir brauchen weder ein Navi einzuschalten, noch sollten wir uns einen Stadtplan besorgen oder auch nur die Route im Internet vorher anschauen.
Enstaunlicherweise kamen wir sogar pünktlich um 17 10 Uhr aus der Firma weg. Gaben in Nitra ein Packet ab und fuhren blitzeschnell in die slowakische Hauptstadt. Auch hier behinderten uns nur wenige Baustellen. Doch trotzdem stellte sich der Weg als ein wenig lang heraus und die Abfahrtszeit als eine Spur zu spät, wollten wir die Karten noch rechtzeitig um 18 30 Uhr abholen. Doch solch reservierte Karten wurden in der Regel ja ohnehin noch immer ein wenig länger aufbehalten.
Meine beiden Reisebegleiter wussten sogar, dass es in Bratislava eine alte und eine neue Oper gibt und auch, dass wir zur neuen müssen, die bei der auch der Katamaran aus Wien direkt vor der Einganstür anhält.
In Bratislava selbst gab es auch weder Stau noch größere Verzögerungen zwecks des Verkehrs oder anderen unvorhersehbaren, dramatischen Ereignissen. Wir mussten nur einmal kurz umdrehen und suchten uns dann einen Parkplatz in der Tiefgarage des SAS, besser bekannt als Charlton Hotel. Die Abstellplätze sind für einen Opel Zafira eher klein aber es ging sich schön aus und schnell hatten wir einen Parkplatz am obersten Parkdeck.
Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wir nun doch bei dem falschen Veranstaltungssaal waren, weder bei der neuen, noch bei der alten Oper waren, erfragten wir uns den Weg zum Ziel. Es war mittlerweile schon 20 Minuten vor 7 Uhr. Ein netter Passant hat uns auf deutsch erklärt, dass die Oper in dieser Richtung ungefähr 300 Meter entfernt sei. Ich glaube er hat eher 3000 Meter gemeint. Zusätzlich schnitt uns noch eine Baustelle den direkten Weg zum Wagner-Konzert ab. Wir mussten kehrt machen, ein Stück zurückgehen und diese Hürde umgehen.
Nichtsdestotrotz sind wir um etwa 18 58 Uhr angekommen. Meine beiden Anführer strebten zielstrebig in das Gebäude hinein, ich hinterher. Drinnen wurde uns erklärt die Kassa sei woanders. Wir schon ein bisschen im Stress rannten hinaus, sahen uns um und fanden die Kassa erst wieder nicht. Die nächste herumstehende Person, ein fein gekleideter Herr wurde gefragt und er erklärte uns in gar nicht so schlechtem Deutsch, es ist eine Schande, dass ich noch immer nicht Slowakisch kann, hatte keine Zeit und keinen Lehrmeister, dass die Kassa einen Stock tiefer sei. Wir hasteten dorthin, bei einer abendlichen Wärme von 28,5° Celsius gar nicht so angenehm in den schicken Klamotten. Nun kamen wir um 19 00 Uhr dort an, ja es war noch nicht einmal nach sieben. Aber die Türe war zu. Ein nicht wirklich gesprächsbereiter VErkäufer gab uns zu verstehen, dass es zu spät sei und der Kartenverkauf schon abgeschlossen sei.
Daraufhin machten wir uns auf, gingen in Bratislava spazieren. Teilweise kommt einem diese Stadt wie der reinste Ostblock vor, teilweise hat der alte Stadtkern auch seinen Charm.
Leider kann ich euch nun nicht von meiner ersten Oper erzählen, aber ich habe auch etwas daraus gelernt. Bei einem Zusammenspiel von vielen unglücklichen Zufällen kann man oft nichts machen. Man sollte dann gute Miene zum bösen Spiel machen. Wären wir früher weggefahren, hätten wir in Nitra das Packet nicht abgegeben, wäre ich schneller gefahren, hätten wir irgendeine Ahnung von der Stadt, bzw. dem Platz der Oper gehabt, hätten wir nicht so ungünstig am anderen Ende der Stadt geparkt, wäre die Baustelle nicht gewesen oder hätte der Kartenverkäufer ein bisschen Mitleid gezeigt, ich hätte meine erste Oper in der Slowakei erlebt. Wäre um Stunden später ins Bett gekommen, hätte keine so tolle Geschichte zu erzählen und hätte auch wahrscheinlich noch nie Sushi gegessen.
Ja genau, anstatt der Oper gingen wir essen. Japanisch. Hat meine Geschmacksnerven nicht wirklich vom Hocker gerissen aber was solls. Noch dazu haben es sich meine zwei Vorgesetzten nicht nehmen lassen mich einzuladen und so habe ich wieder ungefähr 15 € gespart. Also im großen und ganzen war es ein sehr netter unterhaltsamer und ereignisreicher Abend. Heute wollte ich eigentlich Fußballspielen gehen, aber als ich am Platz ankam war niemand da. Irgendetwas verfolgt mich. Aber wie gesagt, think positiv, dadurch hatte ich viel Zeit diesen Eintrag zu hinterlassen.;)
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben
Jetzt ist er also endlich da, der Sommer. Dieses angenehme warme Gefühl auf der Haut zu spüren, sich ein Eis zu gönnen und wieder einmal schwitzen. Mit den ersten Tropentagen, mit Temperaturen über 30° Grad Celsius, wird es wirklichkeit. Auch ich leige gerne in der Sonne und vertreibe mir mit Freunden die Zeit. Doch es gibt da so ein Problem. Meine Haut. Mit roten Haaren gehöre ich wahrscheinlich zu den empfindlichsten Hauttypen, die es auf unserer Erde wohl gibt. Wahrscheinlich sind nur Albinos noch sonnenbrandgefährdeter als ich. Da ich aber auch ziemlichen Respekt vor Hautkrebs habe, werde ich es nie so weit bringen und mich einfach in die Sonne zu legen und auf die Schmerzen der darauffolgenden Tage vergessen.
So bleibt mir nichts anderes über als mich mit einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 alle 45 Minuten einzucremen und auch dann noch den Schatten der bloßen Sonne vorzuziehen. So schlecht finde ich diesen Gedanken dann aber auch wieder nicht. Hat doch der Schatten ebenfalls seine Vorzüge. Erstens ist es bei weitem nicht so heiß als in der Sonne. Einen Sonnenstich bekommt man auch nicht so einfach.
Doch was soll ich machen, wenn ich mal wieder volleyball spielen möchte im heißen Sand? Ein T-shirt anbehalten? Wird wahrscheinlich die beste Lösung sein. Doch ist es natürlich wieder umständlicher. Wie oft habe ich die Menschen beneidet, die einen dunklen Hauttyp haben? Auch die dunklen Haare haben mir viel besser gefallen als ich noch jünger war. Doch mittlerweile habe ich mich mit dem abgefunden und bilde mir zumindest ein, dass diese Haarfarbe mich ein wenig zu etwas Besonderem macht.
Da kann man wohl nichts machen und ich werde wieder den ganzen Sommer über mit Sonnenmilch, Hut und T-Shirt verbringen müssen. Wird dann vielleicht erzwungenermaßen zu meinem Markenzeichen.
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben
Jetzt ist es auch bei mir und meinen Freunden soweit, dass wir uns doch durchgerungen , uns zusammengesetzt und über den gemeinsamen Urlaub gesprochen haben. Ich war ja schon der Meinung, das ganze sei abgeschlossen, seitdem die Idee der Zugreise via Eurorail-Ticket im Sand verlaufen ist. Deswegen will ich mich hiermit nochmals herzlich bei demjenigen bedanken, der die Sache doch noch in die Hand genommen hat, uns zu sich nach Hause eingeladen hat, damit wir dort zumindest eine Ideensammlung machen können.
Na gut, das Ergebnis ist immer noch bescheiden, da wir über den Entschluss, wir wollen im Sommer einen Last-Minute Tripp in irgendein südliches Urlaubsland wagen, nicht hinausgekommen sind. Aber zumindest haben wir nun den Termin zeitlich schon stark eingeschränkt. Und die Zusage von 4 Leuten haben wir jetzt auch schon. Einer ist uns leider ausgefallen, da er einer Ferialarbeit zwecks Diplomarbeit nachgeht. Wir haben es alle sehr bedauert, aber doch als gut empfunden, dass er es uns direkt gesagt hat. So wussten wir, dass wir in unseren weiteren Planungen, keine Rücksicht auf ihn nehmen mussten.
Unsere erste gemeinsame Reise war ein Zelturlaub an den Fakersee. Dieser ist uns unvergessen und obwohl er schon vor 2 Jahren stattfand, reden wir immer noch gerne davon. Wenn wir uns treffen und der Gesprächstoff geht uns aus, dann kommen wieder die Geschichten, wie einer von uns gegen eine Wäschleine gelaufen ist, welche Meldungen uns entgegnet wurden, als wir mit einer Kiste Bier den 2 – 3 km langen Weg vom Lebensmittelgeschäft bis zum Campingplatz absolviert haben oder unserer Karaokeerfahrung, die einfach nur lachhaft war. Auch ein Lied erinnert immer noch daran, das ich zu der Zeit im Ohr hatte und gesungen habe. „Jeans On“ verbinde ich seither auch mit diesem Urlaub. Neue Spielregeln bei einem Trinkspiel haben wir dort erfunden.
Genau so einen gelungen Urlaub wünsche ich mir auch dieses Mal. Ein paar mehr Leute kennenlernen, ein paar mehr Aktivitäten, nicht dass man am Tag nur schläft und faulenzt und am Abend fortgeht. Ein bisschen mehr erleben. Die Freunde vielleicht noch ein bisschen näher kennenlernen. An Erfahrung gewinnen und eine schöne Zeit erleben. Es soll zumindest so schön sein, dass man den nächsten Sommer wieder gerne die Planungsphase auf sich nimmt und wieder gemeinsam in den Urlaub fährt. Vielleicht mit einem Mann mehr!!!
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben | Schlagworte: Freunde, Kneipp, Seebahnhof, Sommergefühle
Meinen tiefsten Respekt haben sich gestern der unerschrockene, tapfere und extrem wagemutige justus von ikarus und die waaghalsige, wenn zum Ende hin auch etwas mädchenhafte petra maria sarahsdorfer (namen wurden aufgrund zu hoher Lobeshymnen stark abgeändert) verdient.
Warum? Da draut ihr euch auch noch fragen?
Dann erzähle ich eben die Geschichte der größten von menschenähnlichen Lebewesen je begangenen Tat:
Schon Mitter der vergangenen Woche haben die Sarah, ähhh Petra und ich überlegt, wie wir die Wartezeit auf ihren urlaubenden Freund ein wenig verkürzen können. Einen gemeinsamen Termin zu finden an dem Wochenende, an dem wirklich alles zusammenfiel, wenn auch nicht Weihnachten und Ostern, dann zumindest Pfingsten und Muttertag, war gar nicht so einfach. Da das Pfingstfest für einen Gschwandtner ein Pflichttermin und diesem seine Mutter auch noch sehr wichtig ist, fiel die Wahl auf den Pfingstmontag. Das ganze Wochenende war es sehr schön und auch großteils angenehm warm, wenn dieser kalte Ostwind nicht immer gewesen wäre. Doch der Montag war eindeutig der ideale Tag.
Auf Grund des schönen Wetters trafen wir uns am Seebahnhof. Leichten Kommunikationsschwierigkeiten zufolge kam ich erst so ungefähr eine halbe Stunde zu spät. Da war die heimliche Königin des Kneippens schon auf die idee gekommen ihrem bis dahin allen unbekannten hobby nachzugehen und ihre Füße ins kalte Wasser zu stecken. Auch der justus war schon voll im Training als ich zu den beiden gestoßen bin.
Die erste Länge in dem kalten Wasser war für mich wie eine kleine Hölle. Schon bei der Hälfte musste ich diese beenden. Aber schön langsam gewöhnten sich meine Füße an den stechenden Schmerz. Da nützte ich eine kurze Verschnaufpause, um den Erlebnisweg zu passieren. Dieser führte über große Steine, kleine Steine, Rindenmulch, Kieselsteine, runde, spitze Steine Wiese, einfach jeden fiesen untergrund den man sich für ein baarfuß laufendes Männchen wie mich vorstellen kann.
Wieder bei dem Wasserpfad angekommen, kam den zwein die idee, man könnte doch eine Wette abschließen, wer es am längsten aushält, und die meisten Längen schaffen würde. Aber was wäre eine Wette ohne Wetteinsatz. Da ich aber meine Unterlegenheit schon beim „Aufwärmen“ bemerkt hatte, war ich froh als dieser „nur“ mit einem Blogeintrag der Verlierer, in dem Sie den Sieger huldigen festgelegt worden ist.
Und nun bin ich wie schon zu vermuten ist kläglich untergegangen, schon während der zweiten Länge hatte ich das Gefühl aus meinen Füßen seien Eiszapfen geworden. Ich habe diese meckernd wie ein kleines Kind abgebrochen. Da aber für mich sowohl die Petra, als auch der justus eindeutige Sieger des Wettkampfes sind müssen diese auch dementsprechend geehrt werden. Für ein Mädchen sind nämlich die 10 Längen mit langen Pausen, die aber natürlich im Wasser verbracht wurden eine wirklich klasse Leistung. (Wenn man bedenkt, dass sie dabei eine geschätzte halbe Stunde im 8 Grad kalten Wasser verbracht hat)
Die ultimativen 17 (siiiiiieeeeebzeeeehhhhnn) Längen, die meiner Meinung nach neuer Weltrekord sind bringen mich heute und wahrscheinlich noch in weiter Zukunft zum Staunen. Ich frage mich ob er überhaupt von unserem Planeten kommt.
Meinen sicheren Respekt für die Ewigkeit habt ihr euch damit auf jeden Fall erarbeitet.
Ach ja, wie der wunderschöne Nachmittag ausgeklungen ist könnte ich auch noch anfügen. Wir haben uns noch eine schöne Zeit am Traunsee gemacht, auch wenn wir unter lauter komischen Leute gesessen sind. Die liebe Schokofee hat sich auch noch zu uns gesellt und wenn sie auf der Uni eine schlecht Note bekommt sind eindeutig die sarah, der dominik und ich daran Schuld, denn sie wollte lernen, aber bei drei so aufgekratzten jungen Erwachsenen kann sich doch wirklich keiner konzentrieren. Also einfach Blödsinn geredet, Zeit totgeschlagen, Sonne genossen und nette Leute getroffen. So einen gemütlichen Montag-Nachmittag würde ich mir noch öfter wünschen. Ich freue mich schon soooooo auf den Sommer!!!!!!! Vielleicht bekommen wir ja eine Insel –> wer kennt sich aus?
Tick – Tack – Tick – Tack
sie verrinnt, siee schleicht dahin, sie vergeht, sie scheint stehen geblieben zu sein!!!
Ist es schon morgen? Bin doch gerade erst in das wohlig weiche bettchen gehüpft, habe doch erst vor einem Augenblick die Äuglen geschlossen! Und jetzt dieses unbarmherzige, laute und überaus nervtötende Gebrumme des Zeitzählapparats mit Klangfunktion. Die Sonne strahlt ebenso wärmend wie auch aufmunternd aber trotzdem irgendwie störend. Der erste Sonnenstrahl, den mein Auge an diesem Tag erblick, wird zur Qual. Er lässt keinen Zweifel offen: Die gefühlten fünf Minuten Schlaf waren doch etwas mehr, waren eine ganze Nacht. Der Morgen ist da, es gibt keinen zweifel mehr.
Na gut, ich ergebe mich meinem Schicksal. Streife die Decke ab. Setze einen Fuß vor das Bett. In Häusern bleibt er und sein Partner meistens ohne einen schützenden Schuh, ohne Sandalen, ohne Pantoffel oder Schlapfn. Barfuß. Barfuß geht es in Richtung Badezimmer. Die Gedanken an das warme Bett sind schon alle verflogen. Die Lebenslust lässt sich langsam aber doch bemerken. Mit jedem Wassertropfen, der aus dem Duschkopf auf meine bloße Haut fällt wird die Lust stärker, weicht die Müdigkeit wie ein Geist der nie gewesen ist von mir ab.
Fertig. Die ganze Seife wurde abgespült und ich betrachte ein Gesicht im Spiegel. Es ist so fremd, da man es nie wriklich gesehen hat. Man kennt nur sein Spiegelbild, dieses aber zur Genüge. Vorsichtig wird ausgetestet, ob es heute noch einmal ohne den Rasierer zu benützen zur Pflicht geht? Nein, ansonsten gibt es wieder solche Meldungen, wie: „Na gestern Fisch gegessen?“ – „Nein warum?“ – „Weil du die Gräten noch immer im Gesicht mit dir herumträgst.“
Die Haustüre geschlossen…
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben, Probleme die meine Vorstellung übersteigen
Als Kinder im Kindergarten, gab es zu besonderen Anlässen des öfteren einen Luftballon mit Helium gefüllt. Auch am Weltspartag konnte man so ein faszinierendes, weil selbstfliegendes etwas aus Gummi bekommen. Dann gab es Tage an denen klebte man ein Zettelchen unten dran, auf denen die Adresse des kleinen Kindes angegeben war und schickte den Ballon auf seine Reise ins irgendwo. Meistens kam dieser Zettel nicht zu seinem Besitzer zurück, doch ein paar Kinder hatten Glück. Meine Mutter hat auch einmal einen solchen vom Himmel gefallenen Brief seinem Adressator zurückgeschickt, per Post versteht sich, denn per Luftballon, das wäre ein zu großes Wagnis gewesen. Auch ich werde wenn ich so einen Luftballon finde ihn sicher zurückschicken, nur der Vorstellung wegen, wie sich das Kind freut.
Aber mir gefällt auch die Vorstellung sehr gut, dass dieser Ballon in eine Weite, in eine Ferne entschwebt. Dass der Ballon frei ist und nur vom Wind getragen wird. Er hat kein festes Ziel, seine Bestimmung ist in vollkommener Schwebe. Kein Plan hindert ihn, bremst ihn.
Manchmal wäre es schön mit dem Ballon zu tauschen. Weg von den Sorgen des Alltags. Nicht über morgen nachdenken. Man wird schon irgendwo schlafen können, man wird schon einen Bissen zum beißen finden, man wird seine sieben Sachen auch Morgen wieder finden.
Fernweh? Nicht wirklich, wenn man an einem der schönsten Orte der Welt wohnen kann. Dies wird einem zwar immer erst bewusst, wenn man andere Plätze gesehen hat. Wenn man die schönen Seiten des zu Hause nicht mehr für alltäglich und gewöhnlich annimmt. Der Unterschied macht es einem bewusst, die Divergenz zeigt einem das Glück auf und je größer der Unterschied umso größer der Aha-Effekt.
Trotzdem kann der Luftballon auf eine ganz andere Weise glücklich sein. Wir sind glücklich, weil wir haben, was wir haben. Wenn dies weg ist, wenn dies genommen wird, gibt es kein zurück zum damaligen Glück. Deswegen ist auch immer ein wenig Angst da. Die Angst ist ein Begleiter der Freude. Die Reise des Luftballons geht zwar auch irgendwann zu Ende aber es ist doch anders. Wenn die Reise am Ende ist, ist alles am Ende, deswegen braucht er keine Angst vor dem Danach haben, weil es für ihn kein Danach gibt.
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben
Aber es gibt auch Tage, an denen der größte Drang einfach vergessen wird. Ich weiß nicht, ob es euch auch schon mal so gegangen ist, aber wenn man einfach nicht die Möglichkeit besitzt, die Toilette auzusuchen, dann noch viele andere Dinge zu erledigen hat und deswegen auf andere Gedanken kommt, kann der Druck einfach so von einer Minute auf die andere wie weggeblasen sein. Und ich meine nicht, dass man es einfach hat laufen lassen, nein der Körper hat auf die Unmöglichkeit sein Geschäft zu machen reagiert, und das Gefühl weggenommen. Das ist mir aber ein nicht ganz klar, wo die Pipiflüßigkeit dann hingeht, weitet sich die Harnblase so aus, oder schwitzt man es aus, oder geht es zurück in den Bauch, …? Kann mir das bitte irgendein Arzt bitte mal erklären?
Dann gibt es auf dem Herrenklo noch einige Anstandsregeln:
–> Händewaschen nach groß oder klein, das muss schon sein, sonst zurecht nennen dich alle Schwein. (Diese gilt aber auch für die Frauen der Schöpfung)
–> wenn eine Person an einem Pissoir steht, und es sind weiter weg noch welche frei, dann stellt man sich auf keinen Fall an das, das direkt daneben ist.
–> wenn es 3 gibt, und alle sind frei, dann nicht an das Mittlere, da sonst die vorherige Regel nicht eingehalten werden kann.
–> der Blick ist immer geradeaus zu richten und auf keinen Fall in Richtung Gürtellinie des Nachbarn
–> die Klotüre sollte immer abgeschlossen werden. (mir ist hier in der Slowakei mal passiert, dass ich auf das große Töpfchen gehen wollte und dort ist jemand gesessen, ich habe natürlich die Tür so schnell wie möglich wieder zugemacht, wusste aber nicht muss mir oder ihm das unangenehmer sein?)
–> eigentlich sollte man am Klo auch nicht unbedingt ein Gespräch anfangen.
–> wenn man auf einer öffentlichen Toilette auf die Klobrille setzen will, diese mit Klopapier auslegen, man hat zumindest ein gutes Gewissen.
Nach einer wahren Stöckchenflut, war das wieder einmal ein Beitrag von mir. Wenn mir die Themen nicht ausgehen, möchte ich dem auch noch weitere folgen lassen. Aber hin und wieder ein paar Fragen zu beantworten ist auch nicht schlecht, wenn ich es niemanden weiterleiten muss (vor allem wenn sie eine wirkliche Neukreation der lieben lahja sind)
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben
Kaum zu glauben aber wahr. Ich mache zur Zeit meinen zweiten Tanzkurs. Der erste war der Standardtanzkurs den fast die gesamte Klasse in der, ich glaube; 6 Klasse Gymnasium, nicht einmal das weiß ich noch mit Gewissheit; gemacht hat. Eigentlich war das auch eine ganz schöne Erfahrung, auch wenn ich nie wirklich eine Begabung dafür entwickelt habe. Der Debütdantenball war anschließend überteuert und sehr leer. Eigentlich nicht gerade das, was man sich als noch fast Fortgehneuling erwartet. Selbst dei Debütdanten mussten Eintritt zahlen, was ich damals wie heute lächerlich finde.
Danach war lange Flaute. Ich ging auf Bälle, doch zum Tanzen konnte mich nie irgendjemand animieren. Ich kann es einfach auch nicht. Ich finde immer, dass ich lächerlich aussehe und mich wiel zu statisch bewege. Nich einmal beim Ausgehen am Samstagabend will ich mich zum Takt bewegen (selbstverständlich ohne die richtigen Grundschritte).
Und vor etwas mehr als drei Wochen habe ich quasi einen Neuanfang geschaft. Meine Mutter, die auch sehr gerne, viel öfter als es mit meinem Fortgehmuffel-Vater möglich ist, aus dem Haus kommen möchte, hatte wieder einmal einen Tanzkurs ausfindig gemacht, oder besser gesagt der Tanzkurs ist zu ihr gekommen. Sie hatte nämlich auch vor Jahren meinen Vater einmal dazugebracht einen solchen mit ihr zu besuchen. Und dieser Tanzlehrer von damals hat sie schon des öfteren gefragt ob sie denn nicht wieder einmal an einem seiner Kurse oder Übungsstunden teilnehmen will.
Ich glaube ganz ohne irgendwelche Erwartungen hat sie mich dann eines Abends über icq, ich war schon in der Slowakei gefragt, ob ich mit ihr tanzen gehen möchte. Ich sagte wie jeder Mann als erstes einmal:“Nein, soll doch Papi mit ihr gehen.“ Damals dachte ich noch ich müsste mit ihr auf irgendeine Veranstaltung, auf der die Tanzkünste schon eine Voraussetzung sind. Als ich nochmals mit meiner Schwester darüber redete und erfuhr, dass es sich um einen Anfängertanzkurs handelt, gefiel mir die Idee schon um einiges besser und so fragte ich Mami ob sie denn noch immer wolle als ich am Wochenende nach Hause kam.
Das nächste Wochenende war es dann auch schon so weit. Ich besuchte mit meiner Mutter gemeinsam die erste Tanzstunde. Zum Glück lauter „alte“ (zumindest im Verhältnis zu mir) Leute, die ich auch nicht wirklich kenne. Die Eltern von einem Jungen, der in meine Parallelklasse gegangen ist, waren schon das was am nächsten einer Bekanntschaft kommen.
Mittlerweile habe ich schon 3 von 8 Stunden hinter mir und ich muss sagen, dass es eigentlich richtig Spass macht. Nicht so, dass ich es mein Leben lang und wahrscheinlich nicht einmal so, dass ich es oft in der Öffentlichkeit machen möchte, aber zumindest so, dass mir nicht um die Zeit leid ist oder um das Fußballspielen mit meinen Freunden, dass ich auf Grund des Tanzens jetzt lieber absage (ist ja auch nur mehr an 5 Wochenenden).
Ich werde wohl nie der große Tänzer werden und auch nicht auf Bällen von 8 bis 3 Uhr durchtanzen, aber die Grundschritte sollte man eben doch beherrschen. Man weiß ja nie. Ausserdem was wirklich erstaunlich ist, oder bei genauerer Betrachtung auch wieder nicht, dass beim zweiten Tanzkurs alles viel leichter geht als beim ersten Mal.
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben
Ich bin ein Gefühlsmensch. Auch wenn ich Angst vor Nähe zu unbekannten Menschen habe. Wenn ich jemanden nahe an mich herankommen lasse, dann muss ich ihn/ sie erstens schon lange kennen und zweitens gern haben. Also ich kann einfach kein Vertrauen von heute auf morgen zu einem Fremden aufbauen, auch wenn ich zu mindestens 80% ein Optimist bin und nur das Gute in den Menschen sehe. Die Fehler suche ich meistens bei mir.
Gerne sehe ich mir Filme an, lese Bücher oder kurze Geschichten. Teilweise auch in anderen Blogs. Musik hören, und von der Sonne wärmen lassen. Einfach nur auf der Liege am Balkon chillen, relaxen, entspannen. Doch mir gehen viele Dinge einfach zu Nahe. Bei einer traurigen Szene in einem Film, einem Drama bin ich der zweite (meine Mutter ist noch ärger) der heult. Da kann man gar nichts machen. Ich will das ja gar nicht, aber es kommt von selbst. Mir ist noch nicht so viel Schlimmes in meinem Leben geschehen, vielleicht deswegen. Trotzdem tut es gut solche Bücher zu lesen, solche Filme zu sehen, solcher Musik zu lauschen.
Vielleicht bin ich deswegen auch zum Bundesheer und nicht zum Zivildienst gegangen. Hätte das wahrscheinlich nicht ausgehalten. Ausserdem war es kürzer und es gab weniger Stress zwecks Stelle suchen und so.
Betrübtheit kann mir schon Nahe gehen, aber eigentlich ist mir das lieber, als wenn ich teilnahmslos durch das Leben wandern würde. Das einzige Problem was ich damit habe, ist dass ich in so schwierigen Momenten nie die richtigen Worte finde und so stehe ich dann immer hilflos neben der betroffenen Person. Ich hoffe dass ist zumindest besser als wenn ich etwas falsches sagen würde. Da sein, Nähe geben, die Möglichkeit bieten einen Zuhörer zu haben. Das kann ich. Mehr nicht