Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben
Jetzt ist es auch bei mir und meinen Freunden soweit, dass wir uns doch durchgerungen , uns zusammengesetzt und über den gemeinsamen Urlaub gesprochen haben. Ich war ja schon der Meinung, das ganze sei abgeschlossen, seitdem die Idee der Zugreise via Eurorail-Ticket im Sand verlaufen ist. Deswegen will ich mich hiermit nochmals herzlich bei demjenigen bedanken, der die Sache doch noch in die Hand genommen hat, uns zu sich nach Hause eingeladen hat, damit wir dort zumindest eine Ideensammlung machen können.
Na gut, das Ergebnis ist immer noch bescheiden, da wir über den Entschluss, wir wollen im Sommer einen Last-Minute Tripp in irgendein südliches Urlaubsland wagen, nicht hinausgekommen sind. Aber zumindest haben wir nun den Termin zeitlich schon stark eingeschränkt. Und die Zusage von 4 Leuten haben wir jetzt auch schon. Einer ist uns leider ausgefallen, da er einer Ferialarbeit zwecks Diplomarbeit nachgeht. Wir haben es alle sehr bedauert, aber doch als gut empfunden, dass er es uns direkt gesagt hat. So wussten wir, dass wir in unseren weiteren Planungen, keine Rücksicht auf ihn nehmen mussten.
Unsere erste gemeinsame Reise war ein Zelturlaub an den Fakersee. Dieser ist uns unvergessen und obwohl er schon vor 2 Jahren stattfand, reden wir immer noch gerne davon. Wenn wir uns treffen und der Gesprächstoff geht uns aus, dann kommen wieder die Geschichten, wie einer von uns gegen eine Wäschleine gelaufen ist, welche Meldungen uns entgegnet wurden, als wir mit einer Kiste Bier den 2 – 3 km langen Weg vom Lebensmittelgeschäft bis zum Campingplatz absolviert haben oder unserer Karaokeerfahrung, die einfach nur lachhaft war. Auch ein Lied erinnert immer noch daran, das ich zu der Zeit im Ohr hatte und gesungen habe. „Jeans On“ verbinde ich seither auch mit diesem Urlaub. Neue Spielregeln bei einem Trinkspiel haben wir dort erfunden.
Genau so einen gelungen Urlaub wünsche ich mir auch dieses Mal. Ein paar mehr Leute kennenlernen, ein paar mehr Aktivitäten, nicht dass man am Tag nur schläft und faulenzt und am Abend fortgeht. Ein bisschen mehr erleben. Die Freunde vielleicht noch ein bisschen näher kennenlernen. An Erfahrung gewinnen und eine schöne Zeit erleben. Es soll zumindest so schön sein, dass man den nächsten Sommer wieder gerne die Planungsphase auf sich nimmt und wieder gemeinsam in den Urlaub fährt. Vielleicht mit einem Mann mehr!!!
Gespeichert unter: aus dem Alltag gegriffen | Schlagworte: Autofahren, meine Auslandserfahrung, netter Abend, slowakei
Wie meine Leser bestimmt wissen, arbeite ich für 5 Monate in der Slowakei. Hier habe ich ein Praktikum bei einer großen Firma aus meiner näheren Umgebung bekommen, die mich gefragt haben, ob ich denn auch Interesse an einem Auslandpraktikum habe. Fast 4 Monate habe ich schon hinter und nur mehr 5 Wochen vor mir. Doch trotzdem ist diese Woche wieder etwas ganz besonderes, da ich dieses Mal alleine hier her gekommen bin. Der Grund ist schnell erklärt:
Die letzten Monate habe ich immer mit anderen aus der Produktion mitfahren können. Weil diese aber auch nicht Ewigkeiten hier verbringen können bzw. auch ab Sommer wieder in Österreich arbeiten müssen wollte man testen, wie es ohne die österreichische Unterstützung im slowakischen Werk funktioniert. Ich, der ich aber nicht in der Produktion, sondern bei den Büroheinis arbeite, kann aber ohne Weiteres meiner Tätigkeit nachgehen.
Also hat die Firma in ein eigenes Auto gesetzt und mich alleine die 450km weite Reise antreten lassen. Es war insofern ein Erlebnis, als dass ich noch nie ohne Begleitung eine so weite Strecke mit dem Auto zurückgelegt habe. Die abendliche Einsamkeit im Zimmer kenne ich bereits aus Bundesheerzeiten und ist leicht zu ertragen, zumal ich beim Heer weder Fernseher noch PC hatte.
Es ist zwar nicht so, dass ich ungern hier bin, doch manchmal wünsche ich mich doch zurück nach Hause. Gerade in jenen Momenten, wenn ich die Ferien herbeisehne, die unweigerlich vor der Tür stehen. Weil den Sommer habe ich mir ja bekanntlich frei genommen. Ist auch richtig so, der letzte ging ohnehin mit dem Militärdienst drauf. Aber in diesen Momenten kann ich mir jetzt sagen, dass schon andere Mensche eine viel längere Zeit weit weg von zu Hause verbracht haben. Da denke ich nicht zuletzt an eine Schulkollegin, deren Rückkehr wir letztes Wochenende in einem wirklich gemütlichen Kreis gefeiert haben. Sie war in London und hatte im Gegensatz zu mir nicht die Möglichkeit jedes Wochenende ihre Freunde und Familie zu treffen. Auch ein anderer aus meiner Parallelklasse ist nun in London. Vielleicht ist es für aber trotzdem leichter, weil sie ja zumindest die Sprache soweit verstehen, dass sie sich problemlos verständigen können und somit neue Kontakte schließen können.
Aber ich galube das ist wieder eine meiner Ausreden. Ich probier das ja nicht einmal wirklich. Ich gehe nicht auf Menschen zu. Somit wären wir wieder an dem Punkt meiner Schüchternheit. Weil ich darüber aber schon so ausgiebig und wahrscheinlich schon zu viel geschrieben habe, höre ich nun wieder auf.
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben | Schlagworte: Freunde, Kneipp, Seebahnhof, Sommergefühle
Meinen tiefsten Respekt haben sich gestern der unerschrockene, tapfere und extrem wagemutige justus von ikarus und die waaghalsige, wenn zum Ende hin auch etwas mädchenhafte petra maria sarahsdorfer (namen wurden aufgrund zu hoher Lobeshymnen stark abgeändert) verdient.
Warum? Da draut ihr euch auch noch fragen?
Dann erzähle ich eben die Geschichte der größten von menschenähnlichen Lebewesen je begangenen Tat:
Schon Mitter der vergangenen Woche haben die Sarah, ähhh Petra und ich überlegt, wie wir die Wartezeit auf ihren urlaubenden Freund ein wenig verkürzen können. Einen gemeinsamen Termin zu finden an dem Wochenende, an dem wirklich alles zusammenfiel, wenn auch nicht Weihnachten und Ostern, dann zumindest Pfingsten und Muttertag, war gar nicht so einfach. Da das Pfingstfest für einen Gschwandtner ein Pflichttermin und diesem seine Mutter auch noch sehr wichtig ist, fiel die Wahl auf den Pfingstmontag. Das ganze Wochenende war es sehr schön und auch großteils angenehm warm, wenn dieser kalte Ostwind nicht immer gewesen wäre. Doch der Montag war eindeutig der ideale Tag.
Auf Grund des schönen Wetters trafen wir uns am Seebahnhof. Leichten Kommunikationsschwierigkeiten zufolge kam ich erst so ungefähr eine halbe Stunde zu spät. Da war die heimliche Königin des Kneippens schon auf die idee gekommen ihrem bis dahin allen unbekannten hobby nachzugehen und ihre Füße ins kalte Wasser zu stecken. Auch der justus war schon voll im Training als ich zu den beiden gestoßen bin.
Die erste Länge in dem kalten Wasser war für mich wie eine kleine Hölle. Schon bei der Hälfte musste ich diese beenden. Aber schön langsam gewöhnten sich meine Füße an den stechenden Schmerz. Da nützte ich eine kurze Verschnaufpause, um den Erlebnisweg zu passieren. Dieser führte über große Steine, kleine Steine, Rindenmulch, Kieselsteine, runde, spitze Steine Wiese, einfach jeden fiesen untergrund den man sich für ein baarfuß laufendes Männchen wie mich vorstellen kann.
Wieder bei dem Wasserpfad angekommen, kam den zwein die idee, man könnte doch eine Wette abschließen, wer es am längsten aushält, und die meisten Längen schaffen würde. Aber was wäre eine Wette ohne Wetteinsatz. Da ich aber meine Unterlegenheit schon beim „Aufwärmen“ bemerkt hatte, war ich froh als dieser „nur“ mit einem Blogeintrag der Verlierer, in dem Sie den Sieger huldigen festgelegt worden ist.
Und nun bin ich wie schon zu vermuten ist kläglich untergegangen, schon während der zweiten Länge hatte ich das Gefühl aus meinen Füßen seien Eiszapfen geworden. Ich habe diese meckernd wie ein kleines Kind abgebrochen. Da aber für mich sowohl die Petra, als auch der justus eindeutige Sieger des Wettkampfes sind müssen diese auch dementsprechend geehrt werden. Für ein Mädchen sind nämlich die 10 Längen mit langen Pausen, die aber natürlich im Wasser verbracht wurden eine wirklich klasse Leistung. (Wenn man bedenkt, dass sie dabei eine geschätzte halbe Stunde im 8 Grad kalten Wasser verbracht hat)
Die ultimativen 17 (siiiiiieeeeebzeeeehhhhnn) Längen, die meiner Meinung nach neuer Weltrekord sind bringen mich heute und wahrscheinlich noch in weiter Zukunft zum Staunen. Ich frage mich ob er überhaupt von unserem Planeten kommt.
Meinen sicheren Respekt für die Ewigkeit habt ihr euch damit auf jeden Fall erarbeitet.
Ach ja, wie der wunderschöne Nachmittag ausgeklungen ist könnte ich auch noch anfügen. Wir haben uns noch eine schöne Zeit am Traunsee gemacht, auch wenn wir unter lauter komischen Leute gesessen sind. Die liebe Schokofee hat sich auch noch zu uns gesellt und wenn sie auf der Uni eine schlecht Note bekommt sind eindeutig die sarah, der dominik und ich daran Schuld, denn sie wollte lernen, aber bei drei so aufgekratzten jungen Erwachsenen kann sich doch wirklich keiner konzentrieren. Also einfach Blödsinn geredet, Zeit totgeschlagen, Sonne genossen und nette Leute getroffen. So einen gemütlichen Montag-Nachmittag würde ich mir noch öfter wünschen. Ich freue mich schon soooooo auf den Sommer!!!!!!! Vielleicht bekommen wir ja eine Insel –> wer kennt sich aus?
Tick – Tack – Tick – Tack
sie verrinnt, siee schleicht dahin, sie vergeht, sie scheint stehen geblieben zu sein!!!
Ist es schon morgen? Bin doch gerade erst in das wohlig weiche bettchen gehüpft, habe doch erst vor einem Augenblick die Äuglen geschlossen! Und jetzt dieses unbarmherzige, laute und überaus nervtötende Gebrumme des Zeitzählapparats mit Klangfunktion. Die Sonne strahlt ebenso wärmend wie auch aufmunternd aber trotzdem irgendwie störend. Der erste Sonnenstrahl, den mein Auge an diesem Tag erblick, wird zur Qual. Er lässt keinen Zweifel offen: Die gefühlten fünf Minuten Schlaf waren doch etwas mehr, waren eine ganze Nacht. Der Morgen ist da, es gibt keinen zweifel mehr.
Na gut, ich ergebe mich meinem Schicksal. Streife die Decke ab. Setze einen Fuß vor das Bett. In Häusern bleibt er und sein Partner meistens ohne einen schützenden Schuh, ohne Sandalen, ohne Pantoffel oder Schlapfn. Barfuß. Barfuß geht es in Richtung Badezimmer. Die Gedanken an das warme Bett sind schon alle verflogen. Die Lebenslust lässt sich langsam aber doch bemerken. Mit jedem Wassertropfen, der aus dem Duschkopf auf meine bloße Haut fällt wird die Lust stärker, weicht die Müdigkeit wie ein Geist der nie gewesen ist von mir ab.
Fertig. Die ganze Seife wurde abgespült und ich betrachte ein Gesicht im Spiegel. Es ist so fremd, da man es nie wriklich gesehen hat. Man kennt nur sein Spiegelbild, dieses aber zur Genüge. Vorsichtig wird ausgetestet, ob es heute noch einmal ohne den Rasierer zu benützen zur Pflicht geht? Nein, ansonsten gibt es wieder solche Meldungen, wie: „Na gestern Fisch gegessen?“ – „Nein warum?“ – „Weil du die Gräten noch immer im Gesicht mit dir herumträgst.“
Die Haustüre geschlossen…
Gespeichert unter: Mitten aus dem Leben, Probleme die meine Vorstellung übersteigen
Als Kinder im Kindergarten, gab es zu besonderen Anlässen des öfteren einen Luftballon mit Helium gefüllt. Auch am Weltspartag konnte man so ein faszinierendes, weil selbstfliegendes etwas aus Gummi bekommen. Dann gab es Tage an denen klebte man ein Zettelchen unten dran, auf denen die Adresse des kleinen Kindes angegeben war und schickte den Ballon auf seine Reise ins irgendwo. Meistens kam dieser Zettel nicht zu seinem Besitzer zurück, doch ein paar Kinder hatten Glück. Meine Mutter hat auch einmal einen solchen vom Himmel gefallenen Brief seinem Adressator zurückgeschickt, per Post versteht sich, denn per Luftballon, das wäre ein zu großes Wagnis gewesen. Auch ich werde wenn ich so einen Luftballon finde ihn sicher zurückschicken, nur der Vorstellung wegen, wie sich das Kind freut.
Aber mir gefällt auch die Vorstellung sehr gut, dass dieser Ballon in eine Weite, in eine Ferne entschwebt. Dass der Ballon frei ist und nur vom Wind getragen wird. Er hat kein festes Ziel, seine Bestimmung ist in vollkommener Schwebe. Kein Plan hindert ihn, bremst ihn.
Manchmal wäre es schön mit dem Ballon zu tauschen. Weg von den Sorgen des Alltags. Nicht über morgen nachdenken. Man wird schon irgendwo schlafen können, man wird schon einen Bissen zum beißen finden, man wird seine sieben Sachen auch Morgen wieder finden.
Fernweh? Nicht wirklich, wenn man an einem der schönsten Orte der Welt wohnen kann. Dies wird einem zwar immer erst bewusst, wenn man andere Plätze gesehen hat. Wenn man die schönen Seiten des zu Hause nicht mehr für alltäglich und gewöhnlich annimmt. Der Unterschied macht es einem bewusst, die Divergenz zeigt einem das Glück auf und je größer der Unterschied umso größer der Aha-Effekt.
Trotzdem kann der Luftballon auf eine ganz andere Weise glücklich sein. Wir sind glücklich, weil wir haben, was wir haben. Wenn dies weg ist, wenn dies genommen wird, gibt es kein zurück zum damaligen Glück. Deswegen ist auch immer ein wenig Angst da. Die Angst ist ein Begleiter der Freude. Die Reise des Luftballons geht zwar auch irgendwann zu Ende aber es ist doch anders. Wenn die Reise am Ende ist, ist alles am Ende, deswegen braucht er keine Angst vor dem Danach haben, weil es für ihn kein Danach gibt.
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Gestern am Abend den Vorhang wieder nicht zugezogen, es war schon so dunkel, dass man einfach nicht daran gedacht hat. Es war ein Fehler, den die aufsteigende Sonne ist unerbitterlich. Sie gibt keinen Frieden. Die Augen blinzeln ihr entgegen. Die Augen wndern durch das Zimmer. Vom Kaktus der seit drei Wochen kein Tröpfchen Wasser gesehen hat, bis hin zum Hochzeitsanzug des Vaters, der seine Schuldigkeit nun schon an zwei Menschen vollrichtet hat. Nein er war nicht bei zwei Hochzeiten das essentielle Kleidungsstück, aber er wurde einfach gern getragen. Bei der Firmung, beim Tanzkurs, bei verschiedenen Bällen und schließlich beim eigenen Maturaball. Nun war schon lange keine solche Gelegenheit mehr und er verstaubt im Kasten, wohl behütet unter einer Plastikfolie, die ihn vor der größten Verschmutzung durch die lästigen umherfliegenden Staubpartikel schützen soll.
Der Blick wandert immer noch. Die unzähligen Puzzel, die nach erstmaliger Entjungferung wieder ordentlich zusammengepackt im Karton verschwinden und oft nie wieder das Tageslicht erblicken werden, da man nicht gerne die selben Dinge zweimal macht, auch wenn es in diesem Fall wirklich egal wäre.
Der Blick schweift weiter durch den Raum, am Stofftier der Kindheit vorbei, die unnützen technischen, elektrischen Geräte fast übersehend, die man sich vor Jahren so sehr zum Geburtstag oder zu Weihnachten gewünscht hat, deren Einzigartigkeit aber auch schon wieder verflogen ist.
Der Blick findet endlich sein Ziel. Es war so nah und doch wieder unbegreifbar. Du, du liegst neben mir. Tief und ruhig atmendist es das schönste Gefühl der ganzen Welt dir beim Schlafen zuzusehen. Deine Haare, die so wohlig riechen, ihr duft erfüllt den Raum, dass jedes Parfüm keine Konkurrenz gegen diese Haare ist. Sie sind nicht übertrieben lang, da du keine fünf Stunden zum Föhnen brauchen willst, sie sind aber auch nicht in die Form eines burschikosen Kurzhaarschnitts gebracht, gehen knapp über die Schulter und passen nur perfekt zu dir.
Der Blick weicht ab, findet aber kein anderes Ziel als deine Augen. Sie sind geschlossen, doch kann man ihre Güte, ihre Kraft und ihre Vollkommenheit spüren. Die Wimpern sind gepflegt. Sie bilden eine Einheit, eine vollkommene eineunendliche Einheit mit der kleinen Stuppsnase. Du hast eine schöne Nase, nicht so einen Zinken im Gesicht wie manch andere, bei der man im Profil das Gefühl hat, die Nase wäre ebenso groß wie der restliche Kopf. Sie verschwindet aber auch nicht. Die Gedanken schweifen ab. Warum gefallen einem eigentlich keine Extreme? Ich möchte keine Riesennase aber auch keine, die verschwindet an dir sehen! Warum bist du wiederum perfekt? Sind das nur meine Gedanken oder würde sich das jeder denken? Bei dieser Formvollendung komme ich zu dem Schluss, dass jeder, ich meine Ausnahmslos jeder die selben Empfindungen über deine Schönheit haben muss. Mit jedem Atemzug durch diese einzigartig perfekte Nase hebt sich dein Brustkorb, schiebt den gesamten Kopf ein kleines Stück nach oben.
Der Blick entdeckt nun auch deinen Mund, der ebenfalls diese ruhige monotone und doch so spannende auf und ab-Bewegung mitmacht, die der kleine Windstoß aus deiner Nase mit sich bringt. Plötzlich überkommt einen das absolute Gefühl völligen Glücks.Diese Empfindung soll nie zu Ende gehen. Ich will, ich werde nicht aufstehen. Du sollst auch nicht aufwachen, zu schön ist der Augenblick.
Wenn du munter bist erfüllst du mich mit Freude, da mich dein Humor und deine liebevolle Art immer wieder zum Lachen bringt. Triste Gedanken werden weggeblasen. Die Sonne scheint an einem regnerischen Nebeltag.
Wenn du aber schläfst, dann sind die Erinnerungen an diese phänomenalen Taten da. Somit weichst du auch in diesen Augenblicken nicht von meiner Seite. Wirst immer ein Teil von mir sein…
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Als ich jünger war hatte ich des öfteren diese Gedankengänge, sie sind zwar etwas wirr und sehr weit hergeholt, gefallen mir aber trotzdem noch immer, da sie zum Nachdenken anregen und man sie immer weiterspinnen kann:
Was wäre wenn wir auf einer Welt wohnen würden, die eigentlich nur ein Bakterium auf der Klobrille eines milliardenfach großen Geschöpfs ist, jeden Moment könnte die Welt eine andere sein, weil der Superriese aufs Klo gehen muss, weil er seinen ganz natürlichen Bedürfnissen nachkommt. Ist es zu abstrakt. Aber wieso nicht, die forscher können zwar viel erklären, aber einen so großen Zusammenhang könnte man ja gar nicht wahrnehmen, wie denn auch? Wie soll man so etwas großes, dass man es schon gar nicht mehr sieht begreifen können?
Eine andere Galaxie ist dann vielleicht nur eine Fingerkuppe oder ein Haar breit entfernt und doch für uns so unerreichbar.
Im Umkehrschluss, möchte ich wirklich gerne wissen, was sich eine Ameise, oder eine Amöbe denkt, wenn Sie einem Menschen gegenübersteht? Wenn irgendwer eine gute Erklärung hat bitte senden.
Kann man Raum und Zeit irgendwie erweitern? Diese Frage stelle ich mir nicht alleine, sie beeinflusste auch schon einige Physiker, aber ich möchte meine Gedanken weiterverfolgen, denn wer eine wirkliche wissenschaftliche Erklärung will, der findet sicher in den verschiedenen Lexika genug.
Auch die Frage, wie ein anderer Mensch die selbe Farbe sieht ist faszinierend, wenn man eine völlig andere Farbe sieht, aber gelernt hat wie diese Farbe heißt, dann ist es nur logisch, dass man diese bei dem gelernten Namen nennt. Kann es sein, dass jemand der grün sieht, mit meinen Augen gelbe oder blau oder orange sehen würde? Was ist mit den „Nichtfarben“ Schwarz und Weiß?
Wenn der Superriese wirklich existiert, wie sieht er aus? Könnte es ein Schlumpf sein? Was wenn er beim pinkeln danebenzielt und die Erde wegschwämmt?
Oder ist die Erde ein Staubkörnchen, das einfach durch einen Wüstenwind herumgewirbelt wird? Kann sich auf einem Staubteilchen unabhängiges Leben entwickeln?
Was wenn nur eine dieser oder ähnlicher Aussagen zutrifft? Oder Wenn es was viel wahrscheinlicher ist in einer fernen Galaxie weiteres Leben gibt, weitere viel größere und mächtigere Völker, die noch dazu so klug sind und sich untereinander nicht bekriegen, sondern friedlich forschen und sich immer weiterentwickeln. Wie viel ist dann zum Beispiel mein persönliches Glück überhaupt noch wert? Wie viel ist es im Vergleich zu all den Notsituationen auf der Welt wert? Kann man überhaupt eine Wertung finden?
Leider sind das alles Fragen, auf die ich nie eine Antwort finden werde und doch stelle ich sie. Helft doch mit, sie zu beantworten!!!
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Aber es gibt auch Tage, an denen der größte Drang einfach vergessen wird. Ich weiß nicht, ob es euch auch schon mal so gegangen ist, aber wenn man einfach nicht die Möglichkeit besitzt, die Toilette auzusuchen, dann noch viele andere Dinge zu erledigen hat und deswegen auf andere Gedanken kommt, kann der Druck einfach so von einer Minute auf die andere wie weggeblasen sein. Und ich meine nicht, dass man es einfach hat laufen lassen, nein der Körper hat auf die Unmöglichkeit sein Geschäft zu machen reagiert, und das Gefühl weggenommen. Das ist mir aber ein nicht ganz klar, wo die Pipiflüßigkeit dann hingeht, weitet sich die Harnblase so aus, oder schwitzt man es aus, oder geht es zurück in den Bauch, …? Kann mir das bitte irgendein Arzt bitte mal erklären?
Dann gibt es auf dem Herrenklo noch einige Anstandsregeln:
–> Händewaschen nach groß oder klein, das muss schon sein, sonst zurecht nennen dich alle Schwein. (Diese gilt aber auch für die Frauen der Schöpfung)
–> wenn eine Person an einem Pissoir steht, und es sind weiter weg noch welche frei, dann stellt man sich auf keinen Fall an das, das direkt daneben ist.
–> wenn es 3 gibt, und alle sind frei, dann nicht an das Mittlere, da sonst die vorherige Regel nicht eingehalten werden kann.
–> der Blick ist immer geradeaus zu richten und auf keinen Fall in Richtung Gürtellinie des Nachbarn
–> die Klotüre sollte immer abgeschlossen werden. (mir ist hier in der Slowakei mal passiert, dass ich auf das große Töpfchen gehen wollte und dort ist jemand gesessen, ich habe natürlich die Tür so schnell wie möglich wieder zugemacht, wusste aber nicht muss mir oder ihm das unangenehmer sein?)
–> eigentlich sollte man am Klo auch nicht unbedingt ein Gespräch anfangen.
–> wenn man auf einer öffentlichen Toilette auf die Klobrille setzen will, diese mit Klopapier auslegen, man hat zumindest ein gutes Gewissen.
Nach einer wahren Stöckchenflut, war das wieder einmal ein Beitrag von mir. Wenn mir die Themen nicht ausgehen, möchte ich dem auch noch weitere folgen lassen. Aber hin und wieder ein paar Fragen zu beantworten ist auch nicht schlecht, wenn ich es niemanden weiterleiten muss (vor allem wenn sie eine wirkliche Neukreation der lieben lahja sind)
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Nun gut, jetzt mache ich meine Hausaufgaben fertig. Einige kuriose Fragen der lieben Lahja
part 1 of 6:
heute zum thema: warum fallen die engel zuerst?
Erinnerst du dich an unseren ersten gemeinsamen Tanz?
Ich geh zwar gerade mit meina Mama wieder in die Tanzschule, aber mein Langzeitgedächtnis ist etwas verwirrt. Nö, weiß leider nichts mehr. Aber wenn man schon so lange auf der Welt ist wie ich, ist das auch nicht möglich alles zu wissen
Kannst du dir die Nacht in Erinnerung rufen, in der du meine Hässlickeit wegschmolzest?
??? Ich bin echt gegen schönsaufen, da haben beide nichts davon, der eine hat falsche Hoffnungen, der andere weiß dann ohnehin nichts mehr.
Hast du die Geschichte nicht gelesen, in der steht, dass wenn sie nicht gestorben sind, noch heute glücklich leben, weil sie den Frosch küsste?
Zu der Zeit konnte ich noch nicht lesen, und zum vorlesen habe ich auch noch niemanden.
Kennst du diese Geschichte nicht?
Doch, doch! Aber sie erzählt nur unwahrheiten, wer glaubt schon, dass ein kleiner Frosch eine große guldene Kugel aus einem tiefen Brunnen holen kann, der Rest ist ja realistisch aber das mit der Kugel glaubt euch kein Kind.
Wer kann jemals lernen ein Biest zu lieben?
Wer nicht, jeder hat seine schwarze Seite.
Wer bist du?
Der Mann hinterm Berge aber ohne 7 Zwerge.
Warum?
Weil ich einfach dort wohne und es keine Zwerge am Flachberg gibt, alle sind dort sehr groß!
Oh Gott, warum fallen die Engel zuerst?
Weil sie mutiger sind (kA. ich kenne diesen Ausspruch gar nicht)
Hast du mich vermisst?
Wieso, warst du weg?
Wünscht du in süßer Liebe zu weilen?
Schokolade, Kuchen, Marmeladebrot, Honig, süße Früchtchen, ja ich liebe alles was zum naschen ist. ^^
Wie fühlt sich der Freie Fall an?
werde ich wahrscheinlich nie erfahren, obwohl Falschirmspringen schon irgendwie interessant wäre, aber z.B. Bunjyjumping find ich doof! –> wie schreibt man das?
Wie kann ich ihr näher kommen mit meinem schäbigen Aussehen?
Zeig dich einfach mal, Aussehen ist doch Geschmackssache, und ich habe einen fürchtelichen Geschmack^^
Gespeichert unter: Stöckchen
Weil ich gerade so dabei bin kommt gleich das nächste dran:
Von der lieben Sarah und dem Dominik, die wieder nichts besseres zu tun hatten als mich mit riesigen Ästen zu bewerfen. Nö, aber dieser gefällt mir ganz gut.
Was ist für Sie das vollkommene Glück?
Sie, wieso Sie. Habe nicht gewusst, dass wir hier so förmlich sind. Vollkommenes Glück ist, wenn man sich über nichts, vor allem keine wichtigen Sachen Gedanken machen muss. Das heißt aber auch, dass es einem gesundheitlich gut geht, dass man keine Hektikt aufkommen lässt, dass man Zeit für sich selber hat. Solche Momente habe ich vor kurzem des öfteren am Wochenende gehabt, als ich mich auf einem kleinen Hügel mit alten Freunden getroffen habe, oder im Garten auf der Liege, mit Musik in den Ohren, oder im Bett vorm Einschlafen, … (eigentlich ganz schön oft)
Was ist Ihre grösste Angst?
Menschen zu verlieren, die mir viel bedeuten. Bzw. nie einen Menschen kennenzulernen, der mir genausoviel bedeutet wie meine Familie.
Mit welcher historischen Person identifizieren Sie sich am meisten?
wäre gerne diese oder jene Person, weil sie irgendetwas völlig neues geschaffen hat, und somit wahrscheinlich lange Zeit in den Köpfen der Menschen ist, aber ich glaube, dass das immer noch möglich ist, deshalb will ich immer ich selber sein. Und identifizieren kann man sich mit Menschen, die man nich kennt so und so nicht.
Welche lebende Person bewundern Sie am meisten?
Alle die in ihrem Leben glücklich sind, egal ob in Österreich oder in Afrika, ob arm oder reich, ob berühmt oder unbeachtet.
Welchen Ihrer Charakterzüge missbilligen Sie?
viele, Meine Schüchternheit, die Tatsache, dass ich es immer allen recht machen will, oder dass ich öfter um den heißen Brei herumrede und nicht gerade heraussage was ich denke. Aber wenigstens lästere ich auch nicht hinter dem Rücken anderer
Welchen Charakterzug missbilligen Sie an anderen?
hinter dem Rücken lästern und wenn Unverlässlichkeit.
Was ist Ihr grösster Luxus?
Eltern zu haben, auf die ich mich verlassen kann und die immer hinter mir stehen
Wohin reisen Sie gern?
überallhin, aber der Norden, vor allem die Nord oder Ostsee wäre wirklich sehenswert
Welche Tugend wird Ihrer Meinung nach überschätzt?
vl die Selbstlosigkeit, habe mir in einem Lexikon eine Liste von Tugenden durchgelesen, und habe das gewählt, das mir am unwichtigsten erschienen ist. Prinzipiell finde ich Tugenden aber wichtig, weil sei für mich irgendwie positive Charaktereigenschaften sind.
Wann lügen Sie?
Äusserst selten, ich lüge nicht, sondern erzähle höchstens nicht immer die ganze Wahrheit.
Was stört Sie am meisten an Ihrem Äusseren?
Früher als kleines Kind hätte ich gesagt meine roten Haare, weil ich dadurch anders war als die anderen Kinder, aber heute empfinde ich das gerade deswegen als schön, „einzigartig“ zu sein. Vl, dass ich zu wenig Muskeln habe, aber das eigentlich auch nicht. Die Pickel die nicht aufhören zu wachsen und das mit 19 Jahren
Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
Offen auf Menschen zugehen zu können, ohne Scham, ohne Angst, ohne zu viel nachzudenken.
Welches Wort oder welche Redewendung gebrauchen Sie zu häufig?
Du Häusl (= liebevolles Schimpfwort, kennen aber schon zu viele)
Was bedauern Sie am meisten?
ev. In meiner Jugend zu wenig angestellt zu haben, ist aber im nachhinein auch nicht schlecht, man hat nur wenige Geschichten zum erzählen, wobei ich glaube, dass die die viele Geschichten erzählen ohnehin sehr oft übertreiben. Was ich aber auf keinen Fall bedauere ist die Zeit die ich noch mit meinem Opa nach zwischen seinem Schlaganfall und seinem Tod mit ihm verbracht habe, diese Momente kann mir niemand mehr nehmen.
Wer ist die grösste Liebe Ihres Lebens?
Leider noch nicht getroffen.
Wo und wann waren Sie am glücklichsten?
Wahrscheinlich zu Hause im Garten, oder am Seebahnhof mit Freunden, oder in Kärnten mit Freunden…
Wenn Sie etwas an sich ändern könnten, was wäre das?
Habe ich zwar schon zu oft gesagt, aber meine Schüchternheit ablegen
Was betrachten Sie als Ihren grössten Erfolg?
Erfolge sind nur Momentaufnahmen.
Als wer oder was möchten Sie wiedergeboren werden?
Als ein Hund am Bauernhof meines Onkels, weil dieser hat mind. 5 Menschen die ihm das Leben versüßen, und ich bin einer davon.
Was ist Ihr wertvollster Besitz?
meine Eltern, meine Schwester, auch wenn man das nicht wirklich besitzen kann.
Was wäre für Sie das grösste Unglück?
Lustlosigkeit am Leben.
Ihr Motto?
Mein Weg ist der einzig richtige!
Ihre Lieblingsbeschäftigung?
schlafen.
Was ist Ihr Hauptcharakterzug?
kann meine Schwester bis zur Verzweiflung nerven und danach trotzdem so lieb tun, dass sie mir verzeiht.
Welche Eigenschaften schätzen Sie am meisten bei einem Mann?
Ehrlichkeit, Verlässlichkeit
Welche Eigenschaften schätzen Sie am meisten bei einer Frau?
Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Humor (wenn man nur zu zweit ist, will nicht nur immer ich den Spass machen müssen)
Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?
dass wir immer wieder miteinander Spass haben und wenn es darauf ankommt können wir aufeinander zählen, glaube ich zumindest, weil eine so richtige Scheißsituation hat meines Wissens noch keiner gehabt, oder den anderen nicht erzählt, oder mir nicht erzählt.
Ihre Lieblingsschriftsteller?
Petros Markaris, Henning Mankel und ob ihr s glaubt oder nicht: Goethe in seiner Sturm und Drang Zeit.
Wie möchten Sie gern sterben?
Ohne Schmerzen einschlafen und nicht wieder aufwache, nach einem wundervollen Traum im 128igsten Lebensjahr
Was können Sie nicht leiden?
uneinsichtige Raucher ohne Taktgefühl und jeglichen Anstand.